Forschungsnews

06.09.2017

Förderung durch die Kurt und Senta Herrmann-Stiftung

Die Studie «Exercise Training, Rheumatic Disease And Cardiovascular Risk» (ExTRA RISK) aus der Abteilung Präventive Sportmedizin und Systemphysiologie des DSBG wird von der Kurt und Senta Herrmann-Stiftung finanziell unterstützt. Die Förderung ermöglich die Umsetzung einer Querschnittsanalyse und ist ein wichtiger Schritt zur Planung und Durchführung einer zukünftigen Trainingsinterventionsstudie in diesem Bereich.

Trotz enormer Fortschritte in der Diagnostik und Therapie rheumatischer Erkrankungen leiden betroffene Patienten im Vergleich zu Gesunden unter einer erhöhten Sterblichkeit. Kardiovaskuläre Komorbiditäten sind die Hauptursache dieser so genannten „Mortalitätslücke“ und diese werden auf die chronisch-systemischen Entzündungsprozesse von rheumatischen Erkrankungen zurückgeführt. Die Anwendung neuartiger vaskulärer Biomarker ermöglicht eine optimierte Funktionsdiagnostik der makro- und mikrovaskulären Gefässe und führt zu einer präziseren kardiovaskulären Risikobeurteilung von betroffenen Personen. Körperliche Aktivität spielt eine entscheidende Rolle in der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen und wir konnten in vorgängigen Studien zeigen, dass sie einem Fortschreiten arterieller Gefässerkrankungen entgegenwirkt. Ziel unserer Querschnittsstudie ist es, die Assoziationen der rheumatischen Krankheitsausprägung mit mikro- und makrovaskulärer Gesundheit und körperlicher Leistungsfähigkeit in rheumatisch erkrankten Patienten im Vergleich zu einem gesunden Kontrollkollektiv zu untersuchen.