HS16/FS17: Vortragsreihe "Bewegende Momente"

Mittwoch, 26. April 2017, 18:15 Uhr, Kollegiengebäude, HS 102
Prof. Dr. Uwe Pühse und Dr. Christian Herrmann, Bereich Sportwissenschaft

„PISA im Sport(-unterricht)?! Vermessene Unterrichtsqualität und Kompetenzentwicklung“

Nach dem „PISA-Schock“ Anfang des Jahrtausends sind Schulvergleichsstudien in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch fest verankert. Die Sportwissenschaft bemüht sich für das Fach Sport ebenfalls eine am Output orientierte Qualitätssicherung zu etablieren.

Im Vortrag werden Forschungsergebnisse zu Prozessen und Wirkungen des Sportunterrichts präsentiert: Welche Unterrichtsmerkmale machen einen gelingenden Sportunterricht aus? Was sollen Kinder im Sportunterricht motorisch lernen? Diese beiden Fragen sollen theoretisch wie empirisch beantwortet werden. Lehrenden werden Instrumente an die Hand gegeben, welche es ihnen ermöglichen, ihren eigenen Sportunterricht systematisch zu beobachten und zu optimieren.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

 

Donnerstag, 30. März 2017, 18:15 Uhr, Kollegiengebäude, HS 102
Prof. Dr. Markus Gerber und Dr. Tim Hartmann, Bereich Sportwissenschaft

„Essen oder stressen? Die Zusammenhänge zwischen Stress, Essverhalten und Bewegung“

Zufälligerweise heisst ‚stressed’ umgekehrt gelesen ‚desserts’! Kein Zufall ist die verstärkte Lust auf Süsses in Stresssituationen. Das Referat greift diesen Sachverhalt auf und beleuchtet die körperlichen und psychologischen Prozesse, die dafür verantwortlich sind. Ergänzend wird dargestellt, wie Stress und Essverhalten mit Bewegung und Übergewicht zusammenhängen. Praxisnahe Empfehlungen zur Optimierung des eigenen Bewegungs- und Essverhaltens runden das Referat ab.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

 

Donnerstag, 20. Februar 2017, 18:15 Uhr, Kollegiengebäude, HS102
PD Dr. Oliver Faude und  Dr. Lars Donath, Bereich Bewegungs- und Trainingswissenschaft

"Bewegen, Balancieren & Begegnen in Basel: Bleiben sie Fit im Alter"

Vitalität, Fitness, gesellschaftliche Teilhabe, soziale Interaktion und Wohlbefinden werden neben Ernährung, Schlaf und Stressregulation auch durch regelmässige körperliche Aktivität und körperliches Training gefördert und erhalten. Diese Komponenten sind für die körperliche, soziale und geistige Gesundheit und somit die Autonomie im Seniorenalter besonders wichtig. Im Vortrag zeigen Ihnen PD Dr. Oliver Faude und Dr. Lars Donath, welche körperlichen Funktionssysteme vom Altersprozess besonders betroffen sind und welche traditionellen und nicht-traditionellen Trainingsformen geeignet sind, damit Sie gesund und erfolgreich Ihren wohlverdienten Lebensabend geniessen können. Sie erhalten dabei praxisrelevante Einblicke und Empfehlungen auf Basis wissenschaftlicher Befunde für Ihren Alltag in und um Basel.   

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

 

Donnerstag, 26. Januar 2017, 18:30-19:30 Uhr, Kollegiengebäude, Hörsaal 001
Prof. Dr. Lukas Zahner, Bereich Bewegungs- und Trainingswissenschaft
Debora Wick, M Sc., Geschäsftsführerin Stiftung Hopp-la

"Begegnung durch Bewegung - Neue Wege zur Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter"

Gesundheit und Autonomie im Alter: Ein Wunsch, der sich im Laufe des Lebens zu verstärken scheint. Wollen Sie erfahren, wie Sie mit Freude und Spass verbunden Kraft und Gleichgewicht trainieren und dadurch Ihre Selbständigkeit und Lebensqualität erhalten und verbessern können? Möchten Sie wissen, was hinter dem neuen generationenübergreifenden Bewegungsförderungsansatz steckt?

Bewegungsförderung ist in jedem Alter eine wichtige Grundlage, um Gesundheit und Wohlbefinden zu steigern. Bei den Kindern steht die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten im Vordergrund, wo hingegen bei den Senioren/Seniorinnen deren Erhaltung zentral ist. Zunehmend leiden ältere Menschen unter ihrer verringerten körperlichen Leistungsfähigkeit, die sich in einem erhöhten Sturzrisiko, in einer verschlechterten Mobilität und somit in einer verringerten Lebensqualität äussern kann.

Um auf Themen wie Inaktivität, veränderte Lebenswelten, Generationenbeziehungen und Nutzung des öffentlichen Raums zu reagieren, hat das Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit zusammen mit der Stiftung Hopp-la und weiteren Partnern das Projekt „Begegnung durch Bewegung“ ins Leben gerufen. Die Philosophie ist es, Generationen nachhaltig in Bewegung zu bringen, um einen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.

Im Vortrag zeigen ihnen Prof. Dr. Lukas Zahner und M Sc. Debora Wick auf, was hinter dem neuen Konzept "Begegnung durch Bewegung" steckt und wie Sie Ihre Selbständigkeit und Lebensqualität im Alter erhalten bzw. fördern können.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Dienstag, 13. Dezember 2016, 18:15-19:15 Uhr, Kollegiengebäude, Hörsaal 102
Prof. Dr. med. Henner Hanssen, Bereich Sport- und Bewegungsmedizin

"Sport und Bewegung im Alter und bei rheumatischen Erkrankungen"

Der Zusammenhang von körperlicher Aktivität und Herz-Kreislaufgesundheit ist allgemein bekannt und wissenschaftlich belegt. Jedoch ist noch nicht viel bekannt über die Mechanismen, wie durch Sport und Bewegung die Gesundheit unserer Arterien verbessert werden kann. Können wir den natürlichen Alterungsprozess der Arterien durch Bewegungstherapie beeinflussen und ist dies auch noch im höheren Alter möglich? Es stellt sich des Weiteren die Frage, ob diese Trainingseffekte auch bei Patienten mit chronischen Gelenkserkrankungen zu erreichen sind. Rheumatische Erkrankungen können aufgrund von beteiligten Entzündungsprozessen zu einer Arterienverkalkung führen. Wissenschaftliche Daten lassen vermuten, dass Bewegungstherapien auch bei rheumatischen Erkrankungen zu einer Absenkung des Herz-Kreislaufrisikos führen. Der Zusammenhang von Sport und Bewegung mit der Gefässgesundheit im Alter und bei rheumatischen Erkrankungen wird anschaulich dargestellt. Ausserdem werden Bewegungsempfehlungen diskutiert und praktischen Anleitungen zur deren Umsetzung gegeben.

 

Dienstag, 8. November 2016, 18:30-19:30 Uhr, Kollegiengebäude, Hörsaal 102
Prof. Dr. med. Arno Schmidt-Trucksäs, Bereich Sport- und Bewegungsmedizin

Spielerische Bewegung bei Diabetes – wie man dem inneren Schweinehund die Bewegung schmackhaft macht

Wie oft kommt es vor, dass wir uns einen inneren Schubs geben müssen, um uns zu bewegen? Wie oft wünschten wir uns, dass es einen Trainingspartner gäbe, der uns jederzeit freundlich dazu auffordert, aktiver zu werden? Kann Bewegung für Patienten mit Diabetes auch spielerisch leicht sein?

Prof. Schmidt-Trucksäss gibt im ersten Teil der Vortragsstunde zunächst ein Update zu den aktuellen Bewegungsempfehlungen für Patienten mit Typ 2 Diabetes. Danach stellt er im zweiten Teil zusammen mit seinem Mitarbeiter Christoph Höchsmann neue Möglichkeiten der spielerischen, aber seriösen, Bewegungsförderung im Alltag vor. Im Mittelpunkt steht ein medizinisches Bewegungsspiel, was den inneren Schweinehund überwinden hilft und gleichzeitig auf neuesten Kenntnissen der Bewegungsempfehlungen für Patienten mit Diabetes fusst. Erfahren Sie an diesem Abend also mehr über die Weltneuheit des seriösen Bewegungsspiels oder wie es auf Englisch heisst, des Serious Exergames, das auf die Altersgruppe der 30 bis 70jährigen zugeschnitten ist.

Bei anderen Fragen zu Ihrer Gesundheit steht Ihnen auch das Team vom Sportmedizinischen Ambulatorium des DSBG zur Verfügung (https://dsbg.unibas.ch/ambulatorium/ )

Frühjahr 2014: Bewegende Momente... Die sportlich-gesunde Vortragsreihe

Flyer DSBG-Vortragsreihe

Dienstag, 4. März 2014, 18.30 Uhr
Prof. Dr. med. Arno Schmidt-Trucksäss

Bewegung und Diabetes, warum ist der Muskel so wichtig?

Diabetes ist die Folge von einer anhaltenden Überlastung und Untergang der Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse durch zu viel Fett um und im Bauch. Allgemeinhin wird angenommen, dass die Muskulatur bei übergewichtigen Menschen kräftiger ist. Das Gegenteil ist zu beobachten. Sie geht zurück - begleitet von einer zunehmenden unmerklichen Entzündung im Körper, die die Organe schädigt. Ob und wie wir diesen Teufelskreis mit Bewegung durchbrechen können, wird spannend und anschaulich vom Referenten verraten.

Kurzvortrag

Dienstag, 18. März 2014, 18.30 Uhr
Dr. Oliver Faude

Prävention von Sportverletzungen bei Kindern und Jugendlichen

Sport und regelmässige Bewegung fördern die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wer aktiv ist und Sport treibt geht aber immer auch das Risiko ein, sich zu verletzen. Der Referent zeigt anhand aktueller wissenschaftlicher Daten, wie man diesen unerwünschten Begleiterscheinungen von körperlicher Aktivität schon in jungen Jahren effektiv vorbeugen und so den gesundheitlichen Nutzen von Sport und Bewegung optimieren kann.

Kurzvortrag

Dienstag, 8. April 2014, 18.30 Uhr
PD Dr. phil. Markus Gerber

Sportliche Aktivität als Schutzfaktor gegen Stress

In der Schweiz fühlen sich aktuell mehr als ein Drittel aller Erwerbstätigen häufig oder sehr häufig gestresst. Zudem hat die Gruppe der Dauergestressten seit der Jahrtausendwende um über 30% zugenommen. Basierend auf den neuesten internationalen Studienbefunden erfahren Sie, ob sich im Zeitalter des Stresses sportliche aktive Personen weniger gestresst fühlen, ob sportliche Aktivität stressbedingte Gesundheitsbeeinträchtigung abmildert und welche Mechanismen hinter den möglichen Stresspuffereffekten stecken.

Kurzvortrag

Dienstag, 29. April 2014, 18.30 Uhr
PD Dr. med. Henner Hanssen

Sport als Anti-Aging-Methode: kann ich meinem Alter davonlaufen?

„Der Mensch ist so alt wie seine Gefässe“ hat der berühmte Arzt Rudolf Virchow (1821–1902) geschrieben. Die Struktur und Funktion der grossen und kleinen Gefässe des Körpers geben Auskunft über den Alterungsprozess. Zudem  spiegeln sie das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Demenzerkrankungen wider. Sport und Bewegung verbessern die Gefässgesundheit. Der Mensch bleibt dadurch biologisch jünger, länger gesund und kann schwerwiegende Ereignisse vielleicht ganz vermeiden. Wie das funktioniert wird anschaulich erklärt.

Kurzvortrag

Donnerstag, 8. Mai 2014, 18.30 Uhr
PD Dr. Lukas Zahner

Kräftig jung bleiben - Muskel- und Gleichgewichtstraining im Alter

Kraft bedeutet Lebensqualität: Unsere Gesundheit hängt auch entscheidend vom Zustand der Muskulatur ab. Der Referent geht u. a. auf folgende Fragen ein: Wie kann die Kraft gesteigert bzw. erhalten werden und welches sind die vielfältigen Wirkmechanismen eines Trainings? Welches sind die wichtigsten sturzpräventiven Massnahmen? Welche Trainingsmassnahmen beeinflussen die Mobilität und damit die Autonomie im Alter?

Kurzvortrag

Donnerstag, 22. Mai 2014, 18.30 Uhr
PD Dr. phil. Serge Brand

Schlafen sportlich aktive Menschen besser?

Ein erholsamer Schlaf ist eng mit optimaler und maximaler Tagesfitness verbunden. Eine Fülle von Daten legt zudem nahe, dass körperlich aktive Menschen besser schlafen. Während bei sportlich sehr aktiven Kindern und Jugendlichen die körperliche Aktivität ursächlich für einen erholsamen Schlaf verantwortlich ist, scheint der Zusammenhang bei Erwachsenen jedoch komplexer zu sein. „Vor dem Schlafengehen nicht zu viel Sport!“ Wir zeigen, dass es für diese Redewendung keine Belege gibt – vielmehr scheint das Gegenteil der Fall sein!

Kurzvortrag

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Veranstaltungsort
Universität Basel, Kollegiengebäude
Petersplatz 1, Basel

 

Sie sind herzlich eingeladen!

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos.