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Neubau für das Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit (DSBG)

Neubau DSBG aussen

Baustart in der Brüglinger Ebene: Beim DSBG-Neubau handelt sich um das erste Neubauprojekt der Universität Basel auf Baselbieter Boden. (Visualisierung: Caesar Zumthor Architekten, Stern Zürn Architekten)

Zurzeit entsteht neben der St. Jakobshalle Basel das neue Gebäude des Departements für Sport, Bewegung und Gesundheit. Nach den Aushubarbeiten im Frühling/Sommer 2019 fand am 20. September in feierlichem Rahmen die symbolische Grundsteinlegung statt. Vorgesehen ist, den regulären Semesterbetrieb am neuen Standort im Herbst 2021 aufzunehmen.

Über hundert Gäste aus Politik, Verwaltung und Universität verfolgten die Zeremonie der Grundsteinlegung am 20. September für den ersten Neubau der Universität Basel auf Baselbieter Boden. Die zahlreichen Voten widmeten sich der grossen Bedeutung dieses Baus für die bi-kantonale Trägerschaft der Universität, «die ja eigentlich eine Universität beider Basel ist», wie die Baselbieter Regierungsrätin Monica Gschwind betonte. Sie habe sich immer einen Uni-Standort im Baselbiet gewünscht, «und nun wird dies Realität!» freute sie sich. Der Basler Bildungsdirektor Conradin Cramer skizzierte die Bedeutung des Neubaus für die weitere Entwicklung des Departements, das nun nach Jahren an verschiedensten Standorten endlich eine «Heimstätte» bekomme. Rektorin Andrea Schenker-Wicki wiederum beschrieb die Rolle der Sport- und Gesundheitswissenschaften für die Gesellschaft und Verwaltungsdirektor Christoph Tschumi bedankte sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller am Neubau beteiligten Partner.

Das Gebäude kommt neben der St. Jakobshalle zu liegen und soll im Herbstsemester 2021 in Betrieb gehen. Der Neubau stellt einen wichtigen Schritt für das Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit (DSBG) dar: Zum einen deckt er den Raumbedarf, der durch ein Wachstum der Sportwissenschaft, Sportmedizin und Trainingswissenschaft in den vergangenen Jahren entstanden ist. Zum anderen wird darin das Departement, das heute auf mehrere Räumlichkeiten in und um die St. Jakobshalle verteilt ist, an einem Ort zusammengeführt.

Der Neubau weist eine Geschossfläche von rund 8’700 Quadratmeter auf und bietet Platz für rund 600 Studierende und 100 Mitarbeitende. Das zweigeschossige Gebäude – mit zusätzlichem Attikageschoss auf dem Dach – umfasst Lehr- und Lernräume, Bewegungslabore, Gymnastik- und Krafträume, Büros sowie Aufenthaltsbereiche. Der Lehr- und Forschungsbetrieb sowie die Verwaltung sind dabei um einen Innenhof gruppiert. Gegen Norden entsteht auf dem Niveau des Untergeschosses zudem eine grosse unterteilbare Sporthalle. Bauherrin ist die Universität Basel; das Projektmanagement wird durch das Hochbauamt des Kantons Basel-Stadt wahrgenommen.